14.12. – Weihnachts-Web-Fundgruben
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen
Dass meine Kollegin Esther Weihnachten mit gemischten Gefühlen gegenüber steht, habe ich ja schon erwähnt. Außerdem hat sie einen leichten Hang zur Morbidität. Sie hat mir deshalb ihr Lieblingsweihnachts-Video mitgebracht.
Das hat sie in einem ihrer geliebten Tumblogs wiedergefunden. Und deshalb empfielt sie allen, deren Geschmäcker auch manchmal in Nischen abwandern, in den beiden besten Weihnachtstumblogs zu stöbern. Dort stößt man auf Perlen, Trash, Nostalgie und Modernes aus aller Welt seit es den Weihnachtswahn gibt.

winziger Archivausschnitt
Tags: christmas, fuck yeah, nightmare before christmas, nostalgie, tim burton, trash, tumblr, xmas
13.12. – Der beste Freund des Menschen
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen
Ich flanierte kürzlich in Gedanken versunken durch die Wiener Einkaufsstraßen (man muss die Wirtschaft dieses Jahr ja wieder fördern) und beobachtete meine Artgenossen, in den Schaufenstern stehend, still, bewegungslos, in peinlichen Gewand, manche sogar halbnackt …
Da wurde mir wieder bewusst wie gut es mir eigentlich bei Gentisigned geht. Viele Menschen mit denen man reden kann, scherzen kann. Man ist nicht nur ein kleines Rädchen. Gute Arbeit und Kreativität wird honoriert.
Auch wenn das dort alles tolle Typen sind, sehne ich mich doch ein wenig nach einem Freund meiner Art. Aber diese Modepuppen sind so gar nicht mein Typ. Immer gehts nur um die neuesten Kollektionen und Designer. Jimmy Choo hier, Sonia Rykiel da …
Und da saß
er plötzlich vor mir!
Jackson – der Modepuppy!
Er schaute mich mit seinen großen Augen an, begann mit dem Schwanz zu wedeln und kam mit freudigem Bellen auf mich zugelaufen. Zwar arbeitet er auch in der Modebranche, aber er ist nicht so wie die anderen. Er ist hilfsbereit, aufmerksam und immer gut aufgelegt!
Ich glaube wir werden dicke Freunde werden …
Noch ein persönliches Anliegen für alle die vor Jahresende noch etwas Gutes tun wollen: eine gute Freundin setzt sich seit Jahren für eine Afrikanische Schule für sehbehinderte Kinder ein, und ist dort auch selber Lehrerin. Wenn Ihr dieses Projekt Malaikha – see with your hands unterstützen möchtet, kontaktiert doch einfach Barbara Lechner auf Facebook oder per Mail.
12.12. – Joyeux Noël
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Das sind nicht Bernadette & ich. Trotzdem lecker.
Die Arme hatte diesen Sommer keinen Urlaub, da Skyeurope 26 Stunden bevor sie nach Paris hätte fliegen sollen, Konkurs angemeldet hat.
Dank des verpatzten Frankreich-Urlaubes ist das jetzt das erste Weihnachten seit sechs Jahren an dem sie keinen „Bûche de Nöel“ für ihre Familie backen wird (nein, sie hat keinen Frankreich-Faible, auch wenn jetzt alles darauf hinweist). Für alle, die diese Weihnachten zu Hause verbringen, hat sie das Rezept hiergelassen:
Zutaten:
6 Eigelbe
80g Zucker
Abgeriebene Schale von ½ Zitrone (unbehandelt!)
4 Eiweiß
80g Mehl
150g Zartbitterschokolade
3 Eigelb
250g Butter
125g Puderzucker
2cl Cointreau (wer will, muss aber nicht sein)
Bûche de Nöel heißt soviel wie Weihnachts Holzscheit (oder Stamm) und genauso soll die Biskuitroulade wenn sie fertig ist, aussehen. Wie ein Stück Baum.
Eigelbe, Zucker und Zitronenschale schaumig rühren, Schnee unterheben. Masse auf Backblech verteilen und bei 200-250 Grad 10-15 Minuten backen (ich bin eine ungeduldige, daher kann ich hier keine genauen Angaben machen).
Auskühlen lassen und ein Stück des Biskuitbodens abschneiden. Genau so viel, dass sich daraus 2 kleine Rouladen rollen lassen. Diese werden am Schluss auf die Biskuitroulade gestreckt und sollen abgeschnittene Äste darstellen.
Buttercreme:
Schokolade schmelzen. Butter und Eigelbe mit dem gesiebten Puderzucker schaumig rühren. Unter die restliche Buttercreme die Schokolade und den Likör mischen. 2/3 der Creme aufstreichen und Roulade aufrollen. Mit dem Rest der Creme die Roulade bestreichen (mit Gabel oder etwas Ähnlichem bekommt man ganz gut einen Rinde-Effekt hin). Zum Schluss die kleinen Rouladen aufsetzen, der Rand der kleinen Röllchen muss natürlich auch braum sein.
Bei der Verzierung sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, Blümchen, Schokoladeblätter, oder gehackte Pistazien können aber auch Eiszapfen sein (ist aber eine ziemliche Patzerei mit der weißen Schokolade).
Geht schnell, schmeckt gut und macht schon ab dem ersten Stück satt.
Viel Erfolg und schöne Weihnachten, wünscht vom Flughafen Graz
Bernadette Vogl
Tags: bernadette, buche du noel, rezept
11.12. – Back to Besinnlichkeit
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Ana und ich performen live im Büro
Die Ana hat eigentlich einen komplizierteren Namen, den ich nicht schreiben kann. Sie ist unser Engel vom Empfang und sozusagen die gute Seele unseres Büros.
Sie kümmert sich um Gäste, Anrufer, die Post und allerlei organisatorische Sachen. Ich lungere meistens in ihrer Nähe herum. Und zwar nicht zufällig, wenn Ihr versteht, was ich meine… Ich glaube, Sie mag mich auch.
Für mein heutiges Türchen hat sie mich sogar gebeten, mit ihr im Duett zu singen. So kommt nach den letzten Beiträgen endlich wieder klassisch-romantische Weihnachtsstimmung auf! Ich übergebe an Ana:
Heute werden Jimmy und ich ein Weihnachtslied für meine Kollegen singen.
Ein Weihnachtslied – We wish you a merry Christmas
We wish you a Merry Christmas,
We wish you a Merry Christmas,
We wish you a Merry Christmas, And a happy New Year!
Glad tidings we bring To you and your kin;
Glad tidings for Christmas And a happy New Year!
Please bring us some figgy pudding
Please bring us some figgy pudding
Please bring us some figgy pudding Please bring it right here!
Glad tidings we bring To you and your kin;
Glad – tidings for Christmas And a happy New Year!
We won’t go until we get some,
We won’t go until we get some,
We won’t go until we get some, Please bring it right here!
Glad tidings we bring To you and your kin;
Glad tidings for Christmas And a happy New Year!
We wish you a Merry Christmas,
We wish you a Merry Christmas,
We wish you a Merry Christmas, And a happy New Year!
Glad tidings we bring To you and your kin;
Glad tidings for Christmas And a happy New Year!
Tags: ana, merry christmas, singen, weihnachtslied, wish
10.12. Toooor, Toooor, I werd narrisch….
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Wuzzel-Dreamteam
Nachdem ich mich ja vor einigen Tagen schon bei Clemens schlau gemacht habe, wie ich figurtechnisch unbeschadet durch den Lebkuchen-Marathon komme, hat mir Georg heute eine andere Art der sportlichen Betätigung gezeigt – Das Wuzzln oder wie meine Freunde aus dem Norden sagen: Das Kickern.
Am Anfang war ich ein wenig irritiert: Da sind doch allen Ernstes lauter kleine Jimmys auf Stangen aufgespiesst und jagen einem Ball hinterher – Der muß dann irgendwie in ein kleines Rechteck fallen, was dazu führt, dass die Hälfte der Spieler jubelt und die andere Hälfte böse dreinschaut.
Diese Tore kommen auf ganz unterschiedliche Weise zustande:
Meistens spielen sich die 2 vordersten Spieler den Ball immer wieder zu, bis dann einer von Ihnen ganz schnell und unerwartet ein Tor macht. Der arme Tormann hat gar keine Chance zu reagieren (Obwohl ich ja insgeheim vermute, dass hier einfach zuviel Adventbäckrei im Spiel ist, was eine Reaktion schwierig macht).
Ab und zu kommt es auch vor, dass ein Spieler von ganz hinten den Ball ins Tor befördert – Der Ball schlängelt sich dabei einfach an allen Personen vorbei: Das erinnert mich an meine Versuche, am Christkindlmarkt von einem Punschstand zum anderen zu gelangen ohne dabei mit 20 anderen Personen zusammenzustoßen.
Jedoch scheint es Situationen zu geben, wo ein Tor nicht zählt – Eine davon hat sogar einen Namen: Luke Perry (Das ist doch einer von diesen armen Schülern aus Beverly Hills, die zu Weihnachten immer ohne Schnee feiern müssen, weil es in Ihrem Land nicht schneit!).
Wenn man mal die Regeln verstanden hat, macht das Spiel wirklich viel Spaß – und es ist eine gute Möglichkeit, dem ganzen Weihnachtsstress für eine kurze Zeit zu entfliehen.
Getdesigned veranstaltet heute Abend ein Wuzzlturnier – Ich denke, ich werde mir noch schnell einen Partner organisieren und auch dran teilnehmen.
9.12. Eisige Kälte im hohen Norden
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Jimmy und mein Freund Hakon
Heute hat mich Haymo (Meran) im Stich gelassen, der hat gerade was anderes zu tun. Ich hoffe, er hat in ein paar Tagen wieder Zeit für mich, dann erzähl ich euch auch mehr über ihn. Nur soweit, er ist unser Südtiroler
.
Darum war mir etwas fad. Dann habe ich rausgefunden, dass die doch glatt meinen Facebook-Account auf Eis gelegt haben und dann war mir klar: “Ich muss in den hohen Norden zum ewigen Eis!”.
So habe ich meinen gestählten Körper mit einem Pickerl (”Zum hohen Norden, bitte”) beklebt und mich zum Eincheck-Schalter hingestellt. Diese netten Stewardessinen (eigentlich ja Groundpersonal) sind sofort auf mich aufmerksam geworden und nach einigen heissen Parlierungen im Kämmerlein, haben sie mich auch brav eingecheckt.
Und los ging’s … Ich sag’s euch, in so einem Gepäckscontainer von der *** (Fluglinie wollte keinen Werbebeitrag zahlen) kann man schon einiges erleben
.
Dann war ich endlich im ewigen Eis und am Rande eines Eisberges habe ich meine Rute ins Wasser gehängt und siehe da, wer beisst an?
Man will es nicht glauben, der Typ hat was zu erzählen gehabt. Wo der überall schon war, lest aber besser selber nach. Ich war dann noch auf einige Grogs mit Hakon …. die Nordländerinnen können tanzen – ich sag’s euch. Alle Mal eine Reise wert.
Nachdem ich morgen wieder zurück sein musste, geht es bald wieder ab ins Flugzeug und so verabschiede ich mich von Hakon und wünsche ihm noch viel Spass auf seiner Reise …
Petri Heil oder wie immer man da sagt
Euer Jimmy
Tags: hakon, hoher norden, jimmy, xmas salmon
8.12. – Das Wandern ist des Jimmys Lust
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Der Clemnachtsmann steht immer hilfreich zur Seite
Um meinen gestählten Plastikkörper (kann ein Plastikkörper eigentlich auch gestählt sein?) trotz der Verlockungen der Wintermonate in gewohnter Form zu halten, habe ich mich heute bei Clemens erkundigt, wie er sich zwischen diversen Weihnachtsessen, Keksen und Lebkuchen fit hält.
Die ernüchternde Wahrheit scheint demnach zu sein, dass zahlreiche Umwelteinflüsse wie kälteres Wetter und in Scharen auftretende Kalorien dazu führen, dass auch die sportlichsten Dauerläufer im Winter etwas zulegen. Dagegen hilft nichts, außer vielleicht in die Antarktis auswandern und mit den Pinguinen leben, denn die kennen keine Weihnachtsessen. VON den Pinguinen zu leben ist allerdings keine gültige Alternative, denn die haben recht viel Fett.
Dafür gibt es allerdings zahlreiche Strategien, die einen davor bewahren, beim Essen ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Wer sich partout nicht damit anfreunden kann, auch in den kalten Monaten in die Laufschuhe zu schlüpfen, der könnte ja zum Beispiel wieder einmal eine Wanderung auf einen der zahlreichen Wiener Hausberge wie dem Schöpfl oder den Peilstein wagen. Diese Berge sind auch mit etwas geringer geringerer Ambition zu bezwingen, ohne gleich in die völlige sportliche Belanglosigkeit abzugleiten, und belohnen außerdem oben angekommen mit einem Hüttenaufenthalt. Na gut, welcher Berg tut das nicht. Am besten nimmt man allerdings kein Geld mit, weil sonst das Kalorienbudget für das anstehende Abendessen gleich wieder mit geschmälert wird. Natürlich steht der stolz erkämpfte Brennwert nach einer ordentlichen Winterwanderung in keiner Relation zu den nachfolgenden Ausgleichsmaßnahmen. Die Eiseskälte schaltet aber zuverlässig jede Reue aus.
Nach diesen ernüchternden Einblicken in die weihnachtliche Wirklichkeit, war ich ein wenig nachdenklich geworden (dass muss man sich so vorstellen, wie ich oben rechts aussehe). Wird mein Weihnachts-Gummihendl dieses Jahr direkt auf meinen plastischen Hüften wandern? Und wie soll man ob der Tatsache, dass es kein Entrinnen gibt denn noch ordentlich in Weihnachtsstimmung bleiben?
In diesen Momenten der erschreckenden Einsicht, sagt Clemens, hilft ihm immer das einzige Weihnachtsgedicht, das er kennt:
“Der See liegt ruhig, lädt ein zum Bade… Zugefroren, schade.”
In diesem Sinne sehen wir uns demnächst doch hoffentlich auf einem der Wiener Hausberge. Oder beim Weihnachtsessen.
7.12. – Advent im (Heim-Kino)
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Jimmy und Manuel schauen fern
Meinen Kumpel Manuel von Gentics habe ich Euch ja schon vorgestellt. Da er der Twitter-Experte von Gentics ist, hat er mich auch gleich darüber aufgeklärt, und seither bin ich auch ein fleissiger Twitterer. Abgesehen davon ist er auch begeisterter Cineast (was das auch immer bedeuten soll – irgendwas mit Kino) und gibt Euch heute ein paar Tipps für die dunklen (Heim-)Kino-Abende. Ich lad mir da immer paar Mädls ein … aber das ist eine andere Geschichte. Aber jetzt zu den Tipps von Manuel:
Wie Jimmy so schön ausgeführt hat, habe ich Euch ein paar von meinen Lieblings-Weihnachtsfilmen in meiner persönlichen All-Time-High Liste der besten fünf Weihnachtsfilme zusammengestellt. Für alle gilt – unbedingt in Originalversion ansehen …
Platz 5: ” The Night before Christmas” von Tim Burton
Ein genialer Film von Tim Burton einer der schrägen Genies des Film-Business, der mit der Geschichte von Jack Skellington der Santa Claus kidnappt, 1993 ein visuelles Meisterstück abgeliefert hat. Nur der Tatsache daß ich nicht so auf Musical-Einlagen stehe verhindert dass dieser Filmtipp nicht weiter vorne in meiner Liste ist.
Platz 4: “Kevin allein zu Haus (Home Alone)” von Chris Columbus
Der wohl berühmteste Schrei der modernen Filmgeschichte, ausgestossen von dem zu Weihnachten zu Hause vergessenen Kevin alias Macaulay Culkin. Ein Film der wohl tausende Kinder zu Streichen inspirierte und mit dazu führte dass in Deutschland Kevin 1991 der beliebteste Vorname war. Jedenfalls immer wieder ein Film der garantiert für Lachtränen sorgt.
Platz 3: “Die Geister die ich rief … (Scrooged)” von Richard Donner
Eine abgedrehte Version der bekannten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ” A Christmas Carol”. Ein wie immer göttlicher Bill Murray gibt dabei einen richtigen Kotzbrocken alias TV-Direktor dem drei Geister vor Weihnachten gewaltig die Leviten lesen. Nicht zuletzt auch durch eine Gastrolle von Robert Mitchum aufgewerteter Film.
Platz 2: “Stirb Langsam (Die Hard)” von John McTiernan
Bruce Willis im sonst eher als unsexy wahrgenommenen Feinripp-Unterleiberl ist kein ruhiges Weihnachten vergönnt. Ein klassischer Actionfilm mit allen Zutaten inkl. interessanten Bösewicht verkörpert vom genialen Alan Rickman. Dieser Film ist auch der Ursprung einer der bekanntesten Film-Zitate “Yippie kay yeah Motherf….” (im der deutschen Sync-Fassung Deutschen recht verballhornt Richtung “Schweinebacke”).
Platz 1: “Tatsächlich Liebe (Actually Love)” von Richard Curtis
Also so wie es aussieht, bin ich doch ein hoffnungsloser Romantiker daher ist dieser Film meine persönliche Nummer 1. Weihnachten ist das Fest der Liebe, und um Liebe in all ihren Variationen dreht sich dieser Film.
Heirat, Affäre, erste Liebe, Tode, Trennung all das und noch mehr bringt die Creme de la Creme der englischen Schauspielergilde auf die Leinwand. Sogar die Happy Ends die keine sind hinterlassen beim Zuschauer ein warmes Gefühl und das ist ja nix schlechtes vor Weihnachten. Trotzdem angenehm kitschfrei empfehle ich Euch allen zur Einstimmung vor Weihnachten diesen Film anzusehen. Unbedingt in der englischen Originalversion um das wunderschöne British English in all seinen Variationen zu geniessen.
Noch ein Tipp – unbedingt auf der DVD den Bonus der Deleted Scenes ansehen . die hätten es fast alle mehr als verdient in den Film zu kommen, da sind einige Juwelen drunter.
In dem Sinn ab auf die Couch und geniesst einen oder alle dieser Filme, am besten in lieber Gesellschaft.
Nikolo-Verlosung: Stups den Christkind!
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen

Mein Heiligenschein ist verrutscht
Einer von Euch kann nämlich heute etwas gewinnen. Und zwar die geekige Tasse auf dem Foto mit einer Wochen-Ration Zotter Chili-Trinkschokolade, Bio-Gummibären, Energieriegel und Lakritz.
Es ist ganz einfach. Ihr müsst mich nur auf Facebook poken. Keine doofen Fragen, kein Mailformular. Einen von Euch wähle ich – natürlich rein zufällig – als Gewinner aus.
Vielleicht stups ich auch zurück.
Der Rechtsweg ist mir wurscht. Und es dürfen auch Mitarbeiter von Gentics und Getdesigned mitstupsen.
Tags: anstupsen, christkind, facebook, gewinnen, häferl, nikolaus, nikolo, poken, tasse, verlosung, zotter
5.12. – nieder mit dem Kramperltag
Posted by Jimmy | Filed under Kalendertürchen
Hallo Leute, heute schreib ich mit dem Andi von Getdesigned meinen Advent-Eintrag. Andi ist bei Getdesigned als Entwickler beschäftigt. Als Absolvent der TU Wien / Informatik liegen ihm technische Sachen, designen ist nicht sein Steckenpferd, obwohl er sich immer darüber freut, wenn seine Kollegen schicke Designs zaubern. Andi hat seine Freude wenn er Videoserver konfiguriert, Datenbanken optimiert oder am internen Ticketsystem neue Features einbauen kann.

andi und da jimmy
Jedes Jahr passierts wieder, am 5.Dezember is Kramperltag. Ich komme aus Salzburg, in der Nähe von Obertauern. Brauchtum wird dort großgeschrieben, so gibt es in der Adventzeit viele aufwendig organisierte Krampusumzüge. Die aktiven Kramperl sind mit Passion dabei und investieren so einiges in ihre Masken, die, wenn man die Möglichkeit hat sie näher zu betrachten, meist mit viel Liebe zum Detail geschnitzt sind. Solche Krampusumzüge finde ich ok. Gute Organisation und ein entsprechendes Rahmenprogramm mit Musik, Glühwein und Adventstandln, sorgen für weihnachtliche Stimmung.
Leider gibt’s auch viele, die auf eigene Faust als Krampus rumlaufen, wohl mit dem Drang die Welt von allem Unheil befreien zu wollen. Speziell in Salzburg-Stadt kam mir das schon oft unter, es war um den 5. immer eine spezielle Aufgabe in der Nacht nach Hause zu gehen. Auch fand ich es als Kind wenig erbaulich, am 5. vom Nikolaus meine Pros und Kontras des vergangenen Jahres vorgelesen zu bekommen, mit, im Hintergrund, einigen „schwer bewaffneten“ Kramperl, die alle Kontras mit heftigen Säbelrasseln kommentierten.
Einige meiner besten Freunde sind motivierte Kramperl, mir aber ist es nachwievor ein Rätsel, woher man die Motivation nimmt, sich mit Fell und Maske zu verkleiden, eine Rute zur aktiven Verteidigung zu schnappen und auszuziehen, das Böse zu vertreiben. Nicht umsonst sagt mein Vater immer „Brauchtum kommt von dumm“.
In diesem Sinne „peace out“ und dass niemanden die Kramperl erwischen.

